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Die im Ethikkurs der Q2 bei Dr. Fuad Alidoust behandelte Tierethik wirft grundlegende moralische Fragen zur Nutzung, Tötung und Verdrängung von Tieren für menschliche Zwecke auf. Um das Thema aus praktischer Perspektive zu vertiefen, besuchten am 19. Mai 2026 die Tierrechtsaktivistin Claire Lindsay und der Tieraktivist Jan Fetisch von Schüler für Tiere e. V. unseren Kurs. Zu Beginn skizzierten die Gäste vor den ebenfalls anwesenden Lehrkräften Klaus Herrmann und Vanessa Brown die Beweggründe moralischen Handelns. Warum tun oder unterlassen wir, was wir moralisch für richtig/falsch halten? Welche Rolle spielt dabei die Intuition? Von diesen Grundfragen aus rückte schnell die Nutzung von Tieren für die menschliche Ernährung in den Fokus.

Im anschließenden Vortrag stellten die beiden unterschiedliche Formen der Tierhaltung sowie die Bedingungen in der Massentierhaltung vor. Besonders eindrücklich waren Bilder und Videos, die die oft ethisch problematischen Lebens- und Haltungsbedingungen vieler Nutztiere sichtbar machten. Auch die Unterschiede zwischen konventioneller Tierhaltung und Biohaltung wurden beleuchtet: Zwar bringt Biohaltung Verbesserungen mit sich, bleibt aber aus tierethischer Sicht kritisch. Der Austausch war nicht nur informativ, sondern stellte auch Argumentationsmuster infrage, mit denen eine anthropozentrische Position begründet wird.

Am Freitag, den 14. November 2025, ging es für 14 Schüler*innen des FDG gemeinsam mit Frau Meinel und Herrn Richter im Rahmen des Erasmus+-Austauschprogramms auf eine Reise durch Frankreich.

Unser erstes Ziel war Straßburg, wo wir den restlichen Freitag sowie das Wochenende verbrachten.
Nach einer kleinen Stadterkundung am Freitag verschlug es uns am Samstag zum Deutsch-Französischen Forum – einer Berufsmesse, auf welcher deutsch-französische Studiengänge und Arbeitsangebote vorgestellt wurden – und im Anschluss ins Europaparlament. Dort besichtigten wir unter anderem den Plenarsaal und gewannen Einblicke in Geschichte und Arbeit des Parlaments, bevor wir den Tag in einer Brasserie mit typisch elsässischen Spezialitäten ausklingen ließen.
Bevor es am Sonntagnachmittag weiter nach Lille ging, machten wir noch eine Bootstour auf der Ill und erkundeten während einer kurzen Freizeit individuell einige der Sehenswürdigkeiten. Gegen 17 Uhr nahmen wir dann den TGV nach Lille, der uns nach 3 ½ Stunden Fahrt an unser Ziel brachte. Einmal angekommen wurden wir von unseren Austauschschüler*innen in Empfang genommen und verbrachten den Abend individuell mit dem Kennenlernen in den Familien.

Warum wir Regeln für das Miteinander von Mensch und Maschine brauchen – eine Veranstaltung der Polytechnischen Gesellschaft

Am 03. März 2026 besuchten interessierte Schüler und Schülerinnen des FDG zusammen mit Herrn Dr. Alidoust und Frau Posern einen Vortrag des Philosophen Prof. Dr. Markus Gabriel in der Evangelischen Akademie Frankfurt. Aufgrund der Kooperation der Fachschaft Ethik/Philosophie am FDG mit der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt wurden uns exklusive Sitzplätze in einem sehr gut besuchten Saal zur Verfügung gestellt. Der Vortrag wurde vom Evolutionsbiologen und Präsidenten der Polytechnischen Gesellschaft eingeleitet. Dem Vortrag von Prof. Dr. Markus Gabriel, welcher Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn lehrt, folgte ein Interview desselben mit dem Frankfurter Journalisten Philipp Krohn und eine Fragerunde, in welcher das Publikum mit dem Philosophen sprach. 

Im ersten Teil des Vortrags skizzierte Gabriel Etappen der Künstlichen Intelligenz bis in die Gegenwart. Neben den Begriffen „game of imitation“ und „game of limitation“ kamen vor allem Innovationen zur Sprache: so lernte das Publikum, dass es neben der natürlich biologischen und der künstlichen Intelligenz auch die synthetische Intelligenz gibt und bereits erste Verschmelzungen von Froschzellen und künstlicher Intelligenz existieren. Könnte KI also bald auch in menschlicher Form auftreten?

„Ein flüchtiges, ein bloß unvorsichtiges Wort genügt!“

Der DS-Kurs Q2 unter der Spielleitung von Frau Trikic spielt am 23. und 24. April um 19 Uhr in der Biringer Halle. 

„Ein flüchtiges, ein bloß unvorsichtiges Wort genügt!“ – und schon wird es zum Anlass für Verurteilung, Strafe und Gewalt. Diese erschreckende Einsicht formulierte Franz Kafka bereits 1914 in seiner Erzählung In der Strafkolonie.

In einer Gegenwart, in der autoritäre und totalitäre Machtstrukturen weltweit wieder an Einfluss gewinnen, haben wir uns aus verschiedenen Perspektiven mit grundlegenden Fragen auseinandergesetzt: Was kennzeichnet Totalitarismus? Welche Parallelen lassen sich zwischen historischen und aktuellen politischen Bewegungen ziehen? Was bedeutet es, Macht, Willkür und Gewalt schutzlos ausgeliefert zu sein? Und inwiefern betreffen uns die Themen aus Kafkas Erzählung auch heute noch?

Widerstand gegen Unterdrückung ist kein Phänomen der Vergangenheit. Schon während der Zeit des Nationalsozialismus gab es mutige Gegenbewegungen – und auch heute erheben Menschen weltweit ihre Stimmen gegen autoritäre Regime. Besonders prägend ist dabei die Perspektive von Frauen: Ihr Mut, sich Repressionen entgegenzustellen, macht sie immer wieder zu treibenden Kräften von Widerstand.

Die Fachwahlen für die neue E-Phase für das Schuljahr 2024/25 finden vom 16.4. bis 20.4 online statt.

Für die Leibnizschüler*innen und die Schüler*innen der Helene-Lange-Schule erfolgt die Wahl über das Schulportal der jeweiligen Schule. Dafür ist nur der Zugang zum Schulportal nötig.

Für externe Schüler*innen findet die Wahl über das FDG hier statt: https://start.schulportal.hessen.de/owahl-5218-53  Die Zugangsdaten dafür liegen allen aufgenommen Schüler*innen dem Schreiben zur Aufnahmebestätigung bei. 

Für alle gilt: Zusätzlich zur online-Wahl müssen die Fachwahlzettel (wurden auf der Infoveranstaltung ausgegeben) ausgefüllt und von den Erziehungsberechtigten unterschrieben in der Schule bis zum 24.4. abgegeben werden (per Post, im Sekretariat oder per Briefkasten am Haupteingang). Das Formular kann auch hier heruntergeladen werden: Fachwahlzettel (PDF-Datei)   

Für die Fachwahl gilt:

- es müssen zwei Leistungsorientierungskurse gewählt werden, wovon einer laut Hessischer Oberstufenverordnung Englisch, Französisch, Mathematik, Biologie, Chemie oder Physik sein muss

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